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	<title>Auf Augenhöhe</title>
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		<title>Auf Augenhöhe</title>
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		<title>Bolivien: Das Prinzip Kommunalbank</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 13:36:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lukba</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[PORVENIR S.A. ist mit zwei Filialen (El Alto, Oruro) und rund 2.300 Kreditnehmern einer der kleineren Partner von Oikocredit Bolivien. PORVENIR ist deswegen trotzdem spannend, weil die Institution mehr als 98% seiner Mittel via banca comunal vergibt (in der Folge mit „Kommunalbank” übersetzt). Da sich diese Vergabemethode nicht nur im genannten Institut, sondern im gesamten [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=oikocreditde.wordpress.com&amp;blog=11606401&amp;post=943&amp;subd=oikocreditde&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>PORVENIR S.A. ist mit zwei Filialen (El Alto, Oruro) und rund 2.300 Kreditnehmern einer der kleineren Partner von Oikocredit Bolivien. PORVENIR ist deswegen trotzdem spannend, weil die Institution mehr als 98% seiner Mittel via banca comunal vergibt (in der Folge mit „Kommunalbank” übersetzt). Da sich diese Vergabemethode nicht nur im genannten Institut, sondern im gesamten bolivianischen Mikrofinanzsektor bewiesen und etabliert hat, möchte ich das Instrument und meine persönlichen Erfahrungen damit kurz skizzieren. Dabei werde ich für Zahlen, Details, etc. stets die besonderen Vorschriften und Verfahren von PORVENIR zu Hilfe nehmen, da ich dort während eines Besuches Theorie und Praxis dieses Instrumentes erleben durfte.</p>
<p>Eine Kommunalbank hat genossenschaftlichen Charakter: sie setzt sich aus ca. 6 bis 20 „Mikro-Bänkern” zusammen, die gemeinsam einen Kredit bei einem Mikrofinanzinstitut aufnehmen. Aus diesem gemeinschaftlichen Charakter des Kreditverhältnisses ergeben sich sowohl Vor- als auch Nachteile bzw. besondere Herausforderungen. Zunächst einmal werden natürlich die Risiken verteilt, was im Fall der Zahlungsunfähigkeit eines Einzelnen nicht unmittelbar zur Privat-Insolvenz und/oder Pfändungen von eventuellen Garantien führt, sondern durch die Gruppe abgefedert wird. Aus diesem Grund unterschreiben die Kommunalbänker im Moment der Ausschüttung auch nicht für ihre individuelle Kreditsumme, die dann von der Kommunalbank ausgeschüttet wird, sondern für die Summe der ganzen Gruppe. Zusätzlich verpflichtet sich ein Mitglied der Kreditgruppe, für die Gesamtsumme mit einer entsprechenden Garantie zu haften. Bei der Kommunalbank-Sitzung, der ich beiwohnen durfte, war diese Sicherheit bspw. ein Haus. Alle „Mikro-Bänker” müssen wohlgemerkt auch ihr eigenes „Mikro-Geschäft” betreiben, also eine sichere Einkommensquelle vorweisen, die pünktliche Ratenzahlungen garantiert (Schneiderei, Lebensmittelgeschäft, Elektronikartikel, etc.).</p>
<p>Die genannten Richtlinien, bzw. Haftungsverhältnisse, begründen eine besonders spannende und über den Erfolg der Kreditaufnahme (und -bedienung) maßgebende Gruppendynamik. Kommunalbanking ohne Vertrauen kommt einer Schweizer Uhr ohne Zahnräder gleich. Natürlich will ich meine Hand nicht für die vage Geschäftsidee eines „Luftikus“ ins Feuer legen. Die Angestellte von PORVENIR berichtete mir, dass sie aus ihrer 15-jährigen Kommunalbankerfahrung heraus sagen kann, dass tendenziell große (&gt; 20) und bunt zusammengewürfelte Gruppen auf Dauer nicht funktionieren. Mikrofinanzinstitute schränken daher beispielsweise die Gruppengröße ein, verlangen eine gemeinsame „Vertrauensgeschichte” der Schuldner oder aber eine Zusammensetzung von geographisch stark vernetzten Personen (z.B. die gleiche Straße oder Nachbarschaft). Darüber hinaus muss jedes Mitglied der Kommunalbank seine Geschäftsidee und alle damit zusammenhängenden Informationen offen legen, sodass neben dem Kreditverwalter (in diesem Falle von PORVENIR) jeder Schuldner das Risiko bewerten kann. Schließlich werden, wie in einem Verein, Ämter und Verantwortungen vergeben: die Kreditnehmer werden in ihrer eigenen Kommunalbank zu Kassenwarten, Vorständen und Beisitzern. Die Verfassung als mündige und genossenschaftliche Schuldnerschaft wird so gestärkt.</p>
<div id="attachment_944" class="wp-caption aligncenter" style="width: 458px"><a href="http://oikocreditde.files.wordpress.com/2011/12/dscf1744.jpg"><img class="size-full wp-image-944" title="DSCF1744" src="http://oikocreditde.files.wordpress.com/2011/12/dscf1744.jpg?w=500" alt=""   /></a><p class="wp-caption-text">Schatzmeister der Kommunalbank</p></div>
<p>Zudem kommt ein weiterer Mechanismus zum Tragen, um potenzielle Risiken einzudämmen: Wenn zu Beginn der gesamte Kreditrahmen ausgeschüttet wird, muss jeder Kommunalbänker 20% der von ihm aus dem neu gebildeten „Kommunalbank-Topf” bezogenen Mittel gleich wieder in demselben zurück zahlen. Dieser Puffer wird als Spareinlage geführt und am Ende des Kreditvertrages an den Sparer/Schuldner ausgezahlt.</p>
<p>Von diesem Moment an trifft sich die Kommunalbank alle zwei Wochen, um die Raten abzubezahlen und den Kreditverwalter des Mikrofinanzinstitutes über den Lauf der Geschäfte aufzuklären. Die jeweilige Rate jedes Kreditnehmers (die einzelnen Mitglieder sind verschieden hoch verschuldet) enthält immer die Abstotterung, Zinsen und einen obligatorischen Sparsatz als kontinuierlicher Pufferzusatz. An einer dieser Sitzungen kommt also ein gewisser Betrag zusammen, der stets innerhalb der Kommunalbank gehalten wird. Erst am Ende der Kreditlaufzeit wird aus dem angesammelten Kommunalbank-Topf dann der gesamte Kredit samt Zinsen mit dem Gläubiger beglichen. Aus den zweiwöchentlichen Rückzahlungs-Töpfen können dann weitere Kredite bezogen werden. Braucht der Mikro-Unternehmer beispielsweise zur Weihnachtszeit mehr Kapital, so kann er das von der Kommunalbank beantragen. Entschieden wird dies vom Kreditverwalter; im Falle einer Genehmigung sind es allerdings die Kommunalbänker selbst, die über Laufzeit und Zinssatz bestimmen. Die so gemeinschaftlich verdienten Zinsen werden am Ende der Kreditlaufzeit zu gleichen Teilen an die Mitglieder ausgeschüttet – denn schließlich trägt auch jeder dasselbe Risiko. Mit Gebühren, die bei Zahlungsverzug oder sonstigen Verletzungen der Vereinbarungen eingezogen werden, wird identisch verfahren.</p>
<p>Bei der Kommunalbanksitzung, an der ich teilnahm, fiel mir insbesondere die zentrale Rolle der Kreditverwalterin ins Auge. Man sitzt beisammen, redet über seine Geschäfte, stillt das Kind, zahlt seine Quoten, isst ein Hähnchen – in dieser geselligen Runde muss sie/er trotzdem Seriosität wahren und spontane Kreditbitten äußerst schnell bewerten. Für diese Analyse muss der Kreditverwalter die konkrete Kreditsituation des Klienten, seine Kredithistorie, den Konjunkturzyklus seines Geschäftes usw. kennen. Und das bei einem bolivianischen Durchschnittsverhältnis Kreditverwalter/Kreditnehmer von 1/200. Die Ausbildung und kontinuierliche Weiterbildung von Kreditverwaltern kann also gar nicht wichtig genug genommen werden.</p>
<div id="attachment_945" class="wp-caption aligncenter" style="width: 346px"><a href="http://oikocreditde.files.wordpress.com/2011/12/dscf1750.jpg"><img class="size-full wp-image-945" title="DSCF1750" src="http://oikocreditde.files.wordpress.com/2011/12/dscf1750.jpg?w=500" alt=""   /></a><p class="wp-caption-text">Reis und Zucker sollen Vermehrung bringen</p></div>
<p>Da es sich bei „meiner” Kommunalbanksitzung um eine Ausschüttung handelte, wurde ich zudem Zeuge einer bemerkenswerten Tradition: die banca communal wurde durch ein typisch-andines Tuch repräsentiert, auf der die gesamte Kreditsumme bar „ausgeschüttet” wurde. Bevor jeder Schuldner dann die ihm zukommende Summe erhielt, schüttete jeder Mitschuldner ein trockenes Gemisch aus Zucker und rohem Reis über das Geldbündel. Dieser Brauch verbunden mit einem kurzen Spruch soll Glück bringen und eine Vervielfachung des Geldes anregen. Das abschließende Mittagessen und die Gesprächsrunde besiegelten meinen zentralen Eindruck des Systems banca comunal: Aus der Logik des Instrumentes heraus ist jeder Kreditnehmer daran interessiert, dass auch das Geschäft des anderen floriert; selbst wenn dieser eigentlich in direkter Konkurrenz steht. Die immanente Gefahr eines zu großen Gruppendruckes kann schließlich über die Auswahl der Gruppenmitglieder überwunden und in der Folge in ein solidarisches Kooperationsverhältnis überführt werden, in dem Vertrauen zur entscheidenden Variablen wird.</p>
<p>Lukas Bäuerle</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/oikocreditde.wordpress.com/943/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/oikocreditde.wordpress.com/943/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/oikocreditde.wordpress.com/943/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/oikocreditde.wordpress.com/943/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/oikocreditde.wordpress.com/943/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/oikocreditde.wordpress.com/943/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/oikocreditde.wordpress.com/943/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/oikocreditde.wordpress.com/943/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/oikocreditde.wordpress.com/943/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/oikocreditde.wordpress.com/943/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/oikocreditde.wordpress.com/943/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/oikocreditde.wordpress.com/943/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/oikocreditde.wordpress.com/943/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/oikocreditde.wordpress.com/943/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=oikocreditde.wordpress.com&amp;blog=11606401&amp;post=943&amp;subd=oikocreditde&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Ecuador: Monitoring Besuch in Santo Domingo bei INSOTEC</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Dec 2011 17:34:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>quito2011</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo! Lorena, meine Chefin, verbrachte den letzten Monat in Europa, um an einer Fortbildung in den Niederlanden teilzunehmen und zu reisen, um einige Vorträge zu halten. Seit zwei Wochen ist im Büro hier in Quito wieder mehr zu tun. Donnerstag und Freitag habe ich mit Lorena die Fundación INSOTEC besucht. INSOTEC möchte von Oikocredit einen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=oikocreditde.wordpress.com&amp;blog=11606401&amp;post=938&amp;subd=oikocreditde&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p lang="de-AT">Hallo!</p>
<p lang="de-AT">Lorena, meine Chefin, verbrachte den letzten Monat in Europa, um an einer Fortbildung in den Niederlanden teilzunehmen und zu reisen, um einige Vorträge zu halten. Seit zwei Wochen ist im Büro hier in Quito wieder mehr zu tun.</p>
<p lang="de-AT">Donnerstag und Freitag habe ich mit Lorena die Fundación <a title="INSOTEC" href="http://www.insotec-ec.com/">INSOTEC</a> besucht. INSOTEC möchte von Oikocredit einen neuen Kredit, weswegen der Besuch bei der Fundación sehr ausführlich war, um genau zu evaluieren, wie es um die Organisation steht und ob ein neuer Kredit vergeben werden soll. Aus diesem Grund nahmen sich Lorena und ich zwei Tage Zeit für den Monitoring Besuch. Den ersten Tag verbrachten wir im Haupt-Büro in Quito, wo wir mit dem gesamten Führungsteam Einzelinterviews führten. Am Freitag fuhren wir dann nach Santo Domingo de las Tsáchilas, um dort das Büro El Carmen und das Büro direkt in Santo Domingo zu besuchen und einige Klienten zu interviewen.</p>
<p lang="de-AT"><a href="http://oikocreditde.files.wordpress.com/2011/12/pb140767.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-939" title="Nebelwald bei Mindo" src="http://oikocreditde.files.wordpress.com/2011/12/pb140767.jpg?w=300&#038;h=225" alt="Nebelwald auf dem Weg nach Santo Domingo" width="300" height="225" /></a></p>
<p lang="en-GB">Dadurch, dass wir zwei Tage bei INSOTEC verbrachten und mit vielen Mitarbeitern sprachen, konnten wir uns einen guten Überblick verschaffen. INSOTEC verfügt über eine interessante Wachstumsstrategie. Die Hauptzielgruppe der NGO ist die ländliche Bevölkerung in benachteiligten oder abgelegenenGegenden Ecuadors. Dies hat für INSOTEC den Vorteil, dass die Stiftung dort ohne starke Konkurrenz arbeiten kann, keinen Problemen wie Überschuldung der Kunden ausgesetzt ist und gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zur lokalen Entwicklung leistet. Zusätzlich zur Kreditvergabe verfügt INSOTEC über einige Projekte im Rahmen ihres „Servicio para el Desarrollo Empresarial“. Im Zusammenhang mit diesem Service werden Kunden und Nicht-Kunden gleichermaßen Informationen, Workshops und Vorträge angeboten, die sie gratis in Anspruch nehmen können. Im letzten Jahr hat INSOTEC unter anderem mit CARITAS, MAP International und Ecuadorianischen Universitäten zusammengearbeitet, um gemeinsam Weiterbildungen zum Thema Technische Innovation, Gesundheit und Bildung anzubieten.</p>
<p lang="de-AT">Es war meine Aufgabe, während des Besuches Notizen zu machen und im Anschluss den Monitoring-Bericht auf Spanisch zu schreiben. Auf diese Weise konnte ich nochmals systematisch den Besuch bei INSOTEC aufarbeiten und die gewonnenen Informationen strukturieren.</p>
<p lang="en-GB">Mein Praktikum neigt sich nun langsam dem Ende zu. Mitte Dezember begleite ich Lorena noch nach Loja, um dort die Fundación FACES zu besuchen und der Tag unserer Rückreise ist bereits mein letzter Arbeitstag. In meinem nächsten und letzten Blog-Eintrag werde ich daher meine Praktikumserfahrungen zusammenfassen.</p>
<p lang="de-AT">Liebe Grüße aus Quito,</p>
<p lang="de-AT">Katharina</p>
<p lang="en-GB">
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/oikocreditde.wordpress.com/938/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/oikocreditde.wordpress.com/938/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/oikocreditde.wordpress.com/938/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/oikocreditde.wordpress.com/938/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/oikocreditde.wordpress.com/938/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/oikocreditde.wordpress.com/938/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/oikocreditde.wordpress.com/938/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/oikocreditde.wordpress.com/938/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/oikocreditde.wordpress.com/938/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/oikocreditde.wordpress.com/938/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/oikocreditde.wordpress.com/938/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/oikocreditde.wordpress.com/938/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/oikocreditde.wordpress.com/938/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/oikocreditde.wordpress.com/938/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=oikocreditde.wordpress.com&amp;blog=11606401&amp;post=938&amp;subd=oikocreditde&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Bolivien: Cooperativa Integral de Cochabamba</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Dec 2011 07:45:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lukba</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Vergangene Woche hatte ich die Gelegenheit, drei Oikocredit-Partner in Cochabamba, der drittgrössten Stadt des Landes, zu besuchen, um das Sozialmonitoring mit diesen Institutionen abzuschliessen und einen Einblick in deren Prozesse zu bekommen. Insbesondere die Cooperativa Integral de Cochabamba bot dabei einige bemerkenswerte Charakteristiken. Cochabamba liegt auf ca. 2600m im Valle Alto (“hohes Tal”). Am anderen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=oikocreditde.wordpress.com&amp;blog=11606401&amp;post=919&amp;subd=oikocreditde&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vergangene Woche hatte ich die Gelegenheit, drei Oikocredit-Partner in Cochabamba, der drittgrössten Stadt des Landes, zu besuchen, um das Sozialmonitoring mit diesen Institutionen abzuschliessen und einen Einblick in deren Prozesse zu bekommen. Insbesondere die Cooperativa Integral de Cochabamba bot dabei einige bemerkenswerte Charakteristiken.</p>
<p>Cochabamba liegt auf ca. 2600m im Valle Alto (“hohes Tal”). Am anderen Ende dieses Tales, ca. 45 Auto-Minuten entfernt, liegt die Kleinstadt Punata. Für die umliegenden Dörfer und sogar die jeweils über 400 km entfernten Grossstädte La Paz und El Alto ist sie kommerzieller Umschlagplatz für Vieh und Agrarprodukte. In diesem Umfeld wurde 1977 von Einwohnern der Gemeinde die oben genannte Kooperative gegründet mit dem Ziel, die umliegenden Dörfer in die Wirtschaftszyklen zu integrieren und zur produktiven Entwicklung der Region beizutragen. Bis heute wohnen 30% der Genossen in sehr abgeschiedenen Regionen, die von keinen weiteren Mikrofinanzinstituten erreicht werden.</p>
<p>Die Kooperative vergibt ihre Kredite seit dem Gründungsjahr vorzugsweise an Bauern. Diese widmen sich entweder dem Anbau traditioneller Agrarprodukte wie Kartoffeln und Mais, oder aber der Aufzucht von Hühnern, Schweinen und Milchkühen. Die Kreditkonditionen sind dabei äusserst attraktiv und werden durch die technische Unterstützung der Institution über das Angebot von Futtermitteln, medizinsiche Versorgung des Viehs, Pestiziden und Gerätschaften flankiert. Die Inanspruchnahme der genannten Unterstützung wird wiederum durch günstige Kredite erleichtert. Bei konventionellen Anbietern der genanten Produkte hätten die Genossen der Kooperative grosse Probleme, an die dringend benötigte Ware zu kommen.</p>
<div id="attachment_920" class="wp-caption alignleft" style="width: 308px"><a href="http://oikocreditde.files.wordpress.com/2011/12/dscf2039.jpg"><img class=" wp-image-920" title="Basisgruppen-Sitzung" src="http://oikocreditde.files.wordpress.com/2011/12/dscf2039.jpg?w=298&#038;h=224" alt="" width="298" height="224" /></a><p class="wp-caption-text">Basisgruppen-Sitzung mit ca. 100 Teilnehmern</p></div>
<p>Die mittlerweile 3500 Mitgleider der Einrichtung sind alle auch gleichzeitig deren Eigentümer. Dies impliziert sowohl Pflichten, als auch Rechte. Zu ihren Ansprüchen gehört u.a. das Recht auf Mitsprache in der Entscheidungs- findung der gesamten Kooperative. Neben einer jährlichen Haupt- versammlung kommen die Mitlgieder zusätzlich in sog. GABs (Basisgruppen) einmal pro Monat zuammen. Die Institution ist in insgesamt 48 dieser Gruppen unterteilt, welche stark an deutsche Vereine erinnern. Die Gruppen sind geographisch begrenzt (Wohnstätten der Mitlgieder in einem Radius von 2 km) und suchen in ihren monatlichen Sitzungen gemeinsam Wege, die Herausforderungen an die Gruppe und die Kooperative als Ganze anzugehen (z.B. Absatzprobleme, Preis- und Klimaschwankungen etc.). Jede GAB wird durch einen technischen Mitarbeiter der Kooperative betreut und durch einen vierköpfigen Vorstand repräsentiert. Diese Organisationsstruktur ist in Bolivien einmalig und hat sich auch vor dem Hintergund von Zahlungsverzögerungen als wirsamer, sozialer Mechanismus bewährt.</p>
<p>Schliesslich antwortete die Kooperative 1996 der risikoreichen Abhängigkeit ihrer Milchbauern von externen Weiterverarbeitern mit der Inbetriebnahme einer eigenen Milchfabrik. Während zu Beginn nur 300 Liter Milch verarbeitet werden konnten, reichten ihre Produktionskapazitäten durch den Ausbau der und Investitionen in die Fabrik zeitweise bis zu 20.000 Litern am Tag. Die der Kooperative angehörenden Milchbauern geniessen dabei eine volle Abnahmegarantie ihrer Milch, die durch zwei LKWs der Institution täglich abgeholt werden. Das Risiko der Weiterverarbeitung und Verkaufes der Endprodukte wird somit auf die Schultern aller Genossen verteilt.</p>
<div class="mceTemp">
<div id="attachment_921" class="wp-caption alignleft" style="width: 224px"><a href="http://oikocreditde.files.wordpress.com/2011/12/dscf2042.jpg"><img class=" wp-image-921 " title="DSCF2042" src="http://oikocreditde.files.wordpress.com/2011/12/dscf2042.jpg?w=214&#038;h=160" alt="" width="214" height="160" /></a><p class="wp-caption-text">Kooperativeneigene Milch-Verarbeitungsanlage</p></div>
</div>
<div id="attachment_922" class="wp-caption alignright" style="width: 231px"><a href="http://oikocreditde.files.wordpress.com/2011/12/dscf2053.jpg"><img class="wp-image-922 " title="DSCF2053" src="http://oikocreditde.files.wordpress.com/2011/12/dscf2053.jpg?w=221&#038;h=159" alt="" width="221" height="159" /></a><p class="wp-caption-text">Milchprodukt für lokales Schulfrühstück</p></div>
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<p>Besonders interessant war für mich die Beobachtung gewisser Defizite. Neben einigen Schwierigkeiten in der Ausbildung ihres Personals und der Fortbildung ihrer Mitglieder, hat die Kooperative insbesondere mit dem Absatz ihrer Milchprodukte zu kämpfen. Fehlendes Marketing, fehlendes Personal und eine starke Arbeitskonzentration auf wenigen Personen im Mangement gehörten zu den zentralen Beobachtungen. Entsprechende Empfehlungen werden nun im Abschlussbericht des Sozialaudits aufgenommen. Eine dieser Empfehlung ist beispielsweise eine verstärkte Kooperation mit Oikocredit in Sachen Aus- und Weiterbildung des Personals und die Belebung einer Marketingstrategie für die Milchprodukte. Die Erkenntnis, dass der Erfolg einer Investition in Mikrofinanzinstitute massgeblich durch deren institutionelle Stärkung mittels Weiterbildungsmassnahmen abhängt, bringt Oikocredit dazu, Defizite wie die beschriebenen über entsprechendes Monitoring auszumachen und im Idealfall über eine verstärkte Zusammenarbeit zu beheben. Die Cooperativa Integral de Cochabamba gibt hier ein Paradebeispiel dafür ab, wie man über relativ leichte Anpassungen einen grossen Beitrag zur Integration und Entwicklung marginalisierter Menschen und Regionen leisten kann.</p>
<p>Lukas Bäuerle</p>
</div>
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	</item>
		<item>
		<title>Ecuador: Buen Vivir und Economia Solidaria y Popular</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Dec 2011 17:17:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>quito2011</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo! In diesem Blog möchte ich gerne ein Konzept vorstellen, das ich persönlich sehr interessant finde: Buen Vivir (=Gutes Leben) oder Sumak Kawsay (auf Kichwa). Buen Vivir ist ein Konzept, das ursprünglich von den indigenen Völkern der Anden (Bolivien, Ecuador, Peru) stammt und dort als Sumak Kawsay bekannt ist. Sumak Kawsay hat wenig mit dem [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=oikocreditde.wordpress.com&amp;blog=11606401&amp;post=914&amp;subd=oikocreditde&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p lang="en-GB"><span style="color:#000000;">Hallo!</span></p>
<p lang="en-GB"><span style="color:#000000;"><span style="font-family:Arial, serif;">In diesem Blog möchte ich gerne ein Konzept vorstellen, das ich persönlich sehr interessant finde: <strong>Buen Vivir</strong> (=Gutes Leben) oder <strong>Sumak Kawsay</strong> (auf Kichwa).</span></span></p>
<p lang="en-GB"><span style="color:#000000;"><span style="font-family:Arial, serif;">Buen Vivir ist ein Konzept, das ursprünglich von den indigenen Völkern der Anden (Bolivien, Ecuador, Peru) stammt und dort als Sumak Kawsay bekannt ist. Sumak Kawsay hat wenig mit dem westlichen Verständnis von einem „Guten Leben” zu tun. In der westlichen Welt wird ein „gutes“ Leben oft mit Geld, Glück oder auch „la dolce vita” gleichgesetzt. Buen Vivir basiert jedoch auf Gleichgewicht und Harmonie zwischen allen Lebewesen. Es geht dabei daher nicht nur um das individuelle „Gute Leben“, sondern das im Einklang mit anderen Menschen und der Natur.</span></span></p>
<p><span style="color:#000000;"><span style="font-family:Arial, serif;">Für nähere Informationen kann ich folgende Publikation der Heinrich Böll Stiftung empfehlen: </span></span><span style="font-family:Arial, serif;"><a href="http://www.boell.de/publications/publications-buen-vivir-12636.html">Buen Vivir</a></span></p>
<p lang="en-GB"><strong><span style="color:#000000;"><span style="font-family:Arial, serif;">Was hat “Buen Vivir” nun mit Mikrofinanzen zu tun?</span></span></strong></p>
<p lang="en-GB"><span style="color:#000000;"><span style="font-family:Arial, serif;">Ecuador erhielt 2008 eine neue Verfassung und Rafael Correa, der ecuadorianische Präsident, und seine Regierung beschlossen, sich auf die Wurzeln Ecuadors zu besinnen und Sumak Kawsay in die neue Verfassung aufzunehmen. Die ecuadorianische Verfassung ist seither auf dem Prinzip des Buen Vivir aufgebaut. Alle politischen Maßnahmen sollten daher auch mit Bezug auf das Recht aller auf ein gutes Leben und die Rechte der Natur getroffen werden. Anhand mancher Projekte in Ecuador sieht man, dass dies auch teilweise wirklich durchgesetzt wird (z.B. </span></span><a href="http://www.youtube.com/watch?v=cr3oep32SzE"><span style="font-family:Arial, serif;">Yasuní ITT</span></a><span style="color:#000000;"><span style="font-family:Arial, serif;">).</span></span></p>
<p lang="en-GB"><span style="color:#000000;"><span style="font-family:Arial, serif;">Im Mikrofinanzbereich ist es aufgrund dieser neuen Konstitution auch zu wesentlichen Veränderungen gekommen. Im Einklang mit Buen Vivir wurde das Ecuadorianische Wirtschaftssystem zur Economía Popular y Solidaria umstrukturiert. Artikel 28 der Verfassung besagt:</span></span></p>
<p lang="en-GB" align="CENTER"><span style="color:#000000;"><span style="font-family:Arial, serif;"><em>Article 283. The economic system is socially oriented and mutually supportive; it recognizes the human being as a subject and an end; it tends towards a dynamic, balanced relationship among society, State and the market, in harmony with nature; and its objective is to ensure the production and reproduction of the material and immaterial conditions that can bring about the good way of living.</em></span></span></p>
<p lang="en-GB" align="CENTER"><span style="color:#000000;"><span style="font-family:Arial, serif;"><em>The economic system shall be comprised of public, private, mixed-economy, grassroots solidarity forms of economic organization, and others as established by the Constitution. The grassroots solidarity economy shall be regulated pursuant to the law and shall include cooperative, associative and community sectors.</em></span></span></p>
<p lang="en-GB"><span style="color:#000000;"><span style="font-family:Arial, serif;">Innerhalb dieser Economía Solidaria y Popular reguliert sich auch der Bereich der Finanzas Populares, welchem die Klienten von Oikocredit angehören. Es handelt sich dabei um einen Sektor, der sich momentan sehr rasch entwickelt und verändert, und dabei immer mehr Personen in Ecuador erreicht.</span></span></p>
<p lang="en-GB"><span style="color:#000000;"><span style="font-family:Arial, serif;">Ich bin mir sicher, dass es sich lohnt, die Entwicklungen in Ecuador in den kommenden Jahren zu verfolgen.</span></span></p>
<p lang="en-GB"><span style="color:#000000;"><span style="font-family:Arial, serif;">Mit den besten Grüßen aus Quito,<br />
Katharina </span></span></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/oikocreditde.wordpress.com/914/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/oikocreditde.wordpress.com/914/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/oikocreditde.wordpress.com/914/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/oikocreditde.wordpress.com/914/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/oikocreditde.wordpress.com/914/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/oikocreditde.wordpress.com/914/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/oikocreditde.wordpress.com/914/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/oikocreditde.wordpress.com/914/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/oikocreditde.wordpress.com/914/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/oikocreditde.wordpress.com/914/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/oikocreditde.wordpress.com/914/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/oikocreditde.wordpress.com/914/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/oikocreditde.wordpress.com/914/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/oikocreditde.wordpress.com/914/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=oikocreditde.wordpress.com&amp;blog=11606401&amp;post=914&amp;subd=oikocreditde&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Ecuador: XI Foro Ecuatoriano de Microfinanzas</title>
		<link>http://oikocreditde.wordpress.com/2011/11/10/ecuador-xi-foro-ecuatoriano-de-microfinanzas/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Nov 2011 20:51:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>quito2011</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo! In meinem dritten Blog berichte ich, wie versprochen, ein wenig über das XI Foro Ecuatoriano de Microfinanzas, welches vom 18.-21.10. in Guayaquil stattfand. Für alle, die am Kongress interessiert (und der spanischen Sprache mächtig) sind, gibt es hier das Program. Das Foro Ecuatoriano de Microfinanzas wird jährlich von dem Red Financiera Rural (RFR) veranstaltet. [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=oikocreditde.wordpress.com&amp;blog=11606401&amp;post=899&amp;subd=oikocreditde&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family:Tahoma, sans-serif;">Hallo!</span></p>
<p><span style="font-family:Tahoma, sans-serif;">In meinem dritten Blog berichte ich, wie versprochen, ein wenig über das XI Foro Ecuatoriano de Microfinanzas, welches vom 18.-21.10. in Guayaquil stattfand.</span></p>
<p><span style="font-family:Tahoma, sans-serif;">Für alle, die am Kongress interessiert (und der spanischen Sprache mächtig) sind, gibt es hier das </span><span style="color:#000080;"><span style="text-decoration:underline;"><a title="Programm" href="http://www.uasb.edu.ec/UserFiles/381/File/AGENDAXIFOROECUATORIANODEMICROFINANZAS%202011.pdf"><span style="font-family:Tahoma, sans-serif;">Program</span></a></span></span><span style="font-family:Tahoma, sans-serif;">.</span></p>
<p><span style="font-family:Tahoma, sans-serif;">Das Foro Ecuatoriano de Microfinanzas wird jährlich von dem Red Financiera Rural (RFR) veranstaltet.</span></p>
<div id="attachment_901" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://oikocreditde.files.wordpress.com/2011/11/ecuador-october-168.jpg"><img class="size-medium wp-image-901" title="Foro Ecuatoriano de Micro Finanzas" src="http://oikocreditde.files.wordpress.com/2011/11/ecuador-october-168.jpg?w=300&#038;h=225" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Foro Ecuatoriano de Micro Finanzas</p></div>
<p><span style="font-family:Tahoma, sans-serif;">Das RFR ist ein Netzwerk, welches im Jahr 2000 gegründet wurde und mittlerweile 38 Mitglieder (NGOs, regulierte Cooperativas de Ahorro y Crédito, Spezialisierte Finanzintermediäre) hat, die insgesamt über ein Kreditportfolio von USD 1.180.667.777 verfügen und damit 666.269 Kunden erreichen. Jede Institution, deren Hauptaufgabe es ist, Finanzdienstleistungen im landwirtschaftlichen Sektor Ecuadors anzubieten und damit einen Beitrag zur Armutsbekämpfung zu leisten, kann dem RFR beitreten. Das Ziel des RFR ist es, für mehr Transparenz, Kooperation und Austausch zwischen seinen Mitgliedern zu sorgen und diese bei ihren Aufgaben durch technische Assistenz und Spezialwissen zu unterstützen.</span></p>
<p><span style="font-family:Tahoma, sans-serif;">Der Kongress befasst sich in diesem Jahr mit Themenschwerpunkten, die alle im Zusammenhang mit der neuen Gesetzeslage in Ecuador stehen. Im Jahr 2008 wurde in Ecuador eine neue Konstitution implementiert, die das Prinzip des „</span><span style="color:#000080;"><span style="text-decoration:underline;"><a href="http://www.boell.de/publications/publications-buen-vivir-12636.html"><span style="font-family:Tahoma, sans-serif;">Buen Vivir</span></a></span></span><span style="font-family:Tahoma, sans-serif;">-The right to a good life“ in der Ecuadorianischen Verfassung festschreibt und einen eigenen Abschnitt zu „Economía Popular y Solidaria“ (EPS) beinhaltet. Zur EPS gehören auch die „Finanzas Populares“ welche unter anderem den Mikrofinanzsektor umfassen. Für die Regulierung dieser „Finanzas Populares“ existiert seit Kurzem ein Gesetzesentwurf, der demnächst verabschiedet werden soll. Für den ganzen Mikrofinanzsektor bzw. Sektor der „Finanzas Populares“ ist es daher interessant, die Auswirkungen dieses Gesetzes auf die einzelnen Instiute und die Makroökonomie zu analysieren und diskutieren. Dies wurde beim 11. Mikrofinanzkongress ausführlich getan. </span></p>
<p><span style="font-family:Tahoma, sans-serif;">Die großen Themenbereiche des Kongresses waren wie folgt gegliedert: </span></p>
<ul>
<li><span style="font-family:Tahoma, sans-serif;">Überwachung von Institutionen des Bereichs der Finanzas Populares y Solidarias. Regulierung, Anpassung, Aktionen und Effekte in Bezug auf das Finanzsystem.</span></li>
<li><span style="font-family:Tahoma, sans-serif;">Neue Tendenzen im Mikrofinanzbereich. Zugang zu den am wenigsten entwickelten Sektoren mittels neuer innovativer Produkte. </span></li>
<li><span style="font-family:Tahoma, sans-serif;">Soziale Technologie und ihre Wirkung; Effizienzsteigerung und Kostenreduktion</span></li>
</ul>
<p style="text-align:center;"><span style="font-family:Tahoma, sans-serif;">Die Vortragenden kamen aus zahlreichen lateinamerikanischen Ländern angereist und es handelte sich wirklich um Experten auf ihrem Gebiet. Am gut gefüllten Saal und den zahlreichen Fragen, merkte man, dass die Teilnehmer der Konferenz sehr interessiert waren.<a href="http://oikocreditde.files.wordpress.com/2011/11/ecuador-october-173.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-902" title="Traditional Dancing " src="http://oikocreditde.files.wordpress.com/2011/11/ecuador-october-173.jpg?w=300&#038;h=225" alt="Traditional Dancing " width="300" height="225" /></a></span></p>
<p><span style="font-family:Tahoma, sans-serif;">Natürlich wurden zwischen den Vorträgen auch soziale Kontakte geknüpft, Informationen ausgetauscht und verhandelt und diverse Organisationen nutzten die „Ruedas de Negocios“, (Verhandlungsrunden) um Neuheiten zu präsentieren und mit bestehenden und potenziellen Kunden zu verhandeln. Auch Oikocredit hielt eine solche Verhandlungsrunde ab.</span></p>
<p><span style="font-family:Tahoma, sans-serif;">Das Programm wurde durch zahlreiche Kaffeepausen und diverse soziale Veranstaltungen vervollständigt. Für mich, als eine der wenigen Ausländerinnen auf dem Kongress, eine besonders schöne Gelegenheit auch die sozialen Aspekte solcher Veranstaltungen kennenzulernen und die kulturelle Unterschiede zu erleben.</span></p>
<p>Liebe Grüße aus Quito.</p>
<p>Katharina</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/oikocreditde.wordpress.com/899/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/oikocreditde.wordpress.com/899/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/oikocreditde.wordpress.com/899/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/oikocreditde.wordpress.com/899/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/oikocreditde.wordpress.com/899/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/oikocreditde.wordpress.com/899/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/oikocreditde.wordpress.com/899/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/oikocreditde.wordpress.com/899/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/oikocreditde.wordpress.com/899/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/oikocreditde.wordpress.com/899/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/oikocreditde.wordpress.com/899/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/oikocreditde.wordpress.com/899/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/oikocreditde.wordpress.com/899/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/oikocreditde.wordpress.com/899/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=oikocreditde.wordpress.com&amp;blog=11606401&amp;post=899&amp;subd=oikocreditde&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Traditional Dancing </media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Ecuador: Besuche bei den Klienten</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 14:41:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>quito2011</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Hola! Die letzten Wochen in Ecuador waren sehr ereignisreich. In meiner dritten Arbeitswoche hatten wir am Dienstag und am Freitag Termine bei einer Fundación und einer Cooperativa, was mir die Gelegenheit gab, endlich ein bisschen mehr von Ecuador und im Speziellen von seinem Mikrofinanz-Sektor kennen zu lernen. Der Besuch am Dienstag führte uns nach Santo [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=oikocreditde.wordpress.com&amp;blog=11606401&amp;post=894&amp;subd=oikocreditde&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p lang="de-AT"><span style="font-family:Arial, sans-serif;">Hola!</span></p>
<p lang="de-AT"><span style="font-family:Arial, sans-serif;">Die letzten Wochen in Ecuador waren sehr ereignisreich. In meiner dritten Arbeitswoche hatten wir am Dienstag und am Freitag Termine bei einer Fundación und einer Cooperativa, was mir die Gelegenheit gab, endlich ein bisschen mehr von Ecuador und im Speziellen von seinem Mikrofinanz-Sektor kennen zu lernen. </span></p>
<p lang="en-GB"><span style="font-family:Arial, sans-serif;">Der Besuch am Dienstag führte uns nach Santo Domingo de los </span><span style="color:#222222;"><span style="font-family:Arial, sans-serif;">Tsáchilas. Santo Domingo ist eine Stadt mit ca. 300.000 Einwohnern südwestlich von Quito. Patricio und ich wurden bereits um 6 Uhr morgens vom Finanzdirektor der Fundación Ecuatoriana de Desarrollo (FED) mit dem Auto abgeholt. Bereits d</span></span><span style="color:#222222;"><span style="font-family:Arial, sans-serif;">ie Fahrt nach Santo Domingo war die Reise schon wert. Die Straße schlängelt sich über dicht bewaldete Hügel, vorbei an Bergen und Schluchten und einem wunderschönen Panorama über dem morgens noch Nebel- und Wolkenfetzen hängen, bis hinunter in die Küstengegend. </span></span></p>
<p lang="en-GB"><span style="color:#222222;"><span style="font-family:Arial, sans-serif;">Der Besuch bei der Fundación war aus verschiedenen Gründen sehr interessant. Zum einen ist die FED Pionier im Mikrofinanzbereich und arbeitet schon seit den 80er Jahren in diesem Feld. Zum anderen ist sie aufgrund einer Gesetzesänderung in Ecuador gezwungen, ihr gesamtes Kreditvergabegeschäft auf eine Cooperativa de Ahorro y Crédito</span></span><span style="color:#222222;"><span style="font-family:Arial, sans-serif;"> auszulagern. Cooperativas de Ahorro y Crédito sind Finanzintermediäre, die in der Lage sind, Ersparnisse von Kunden entgegen zu nehmen und Kredite zu vergeben. Ihre Mitglieder, d.h. Die Kreditnehmer und Sparer sind die Shareholder der Cooperativas und im Gegensatz zu einer Aktiengesellschaft gilt bei der Generalversammlung der Cooperativa „Ein Mensch – eine Stimme“. Die Prinzipien und Funktionsweise dieser Finanzintermediäre werden in Ecuador durch das Gesetz der Economía Popular y Solidaria geregelt. Für die FED stellt die Auslagerung des Kreditgeschäfts vor allem einen administrativen Aufwand dar. Da die Cooperativas anderen Gesetzen unterstellt sind als eine NGO (als solche gilt die FED) ändern sich auch einige legale Aspekte, was das Kreditgeschäft der FED betrifft. Da sich die Fundación gerade im Übergangsstadium befindet, bezogen sich viele Fragen auf diese Situation und wie die Fundación und ihre Klienten damit umgehen. </span></span></p>
<p lang="en-GB"><span style="color:#222222;"><span style="font-family:Arial, sans-serif;">Bei unserem Besuch führten wir Gespräche mit d</span></span><span style="color:#222222;"><span style="font-family:Arial, sans-serif;">en Führungskräften und Mitarbeitern und besuchten zwei Büros und ausgewählte Kreditnehmer. Wir konnten uns dabei davon überzeugen, dass die Übertragung des Kreditportfolios und der Kunden auf die Cooperativa rasch, reibungslos und effizient erfolgt und schon zu Beginn des kommenden Jahres abgeschlossen sein wird. Zudem wurde bei den Interviews mit den Kunden deutlich, dass diese sich von der FED sehr gut betreut fühlen, und mit dem angebotenen Service zufrieden sind. </span></span></p>
<p lang="en-GB"><span style="color:#222222;"><span style="font-family:Arial, sans-serif;">Ein interessantes Merkmal der FED ist</span></span><span style="color:#222222;"><span style="font-family:Arial, sans-serif;">, dass die Hauptzielgruppe wirklich die ärmste Schicht der Bevölkerung ist. Der erste Kredit, der vergeben wird, überschreitet nie 500 USD, um das Ausfallrisiko gering zu halten. Dies passt gut zur umsichtigen Finanzplanung der Fundación, deren Zinsen und Rückstellungen sehr hoch sind. </span></span></p>
<p lang="de-AT"><span style="color:#000000;"><span style="font-family:Arial, sans-serif;">Der Finanzdirektor der Fundación begleitete uns den ganzen Tag und erläuterte uns seine Sichtweise auf die Entwicklungen des Mikrofinanzsektors in den letzten Jahren. Die Philosophie der Finanzplanung der FED, behutsam und umsichtig bei der Kreditvergabe vorzugehen, begründete er mit den Entwicklungen im Mikrofinanzsektor in den letzten Jahren. Dabei betonte er immer wieder die Wichtigkeit der Balance zwischen nachhaltigem Wirtschaften und sozialer Wirkung, bzw. der Verbesserung der Lebensumstände der Bevölkerung. </span></span></p>
<p lang="en-GB"><span style="color:#000000;"><span style="font-family:Arial, sans-serif;">Für mich persönlich ist es wichti</span></span><span style="color:#000000;"><span style="font-family:Arial, sans-serif;">g zu sehen, dass Oikocredit wirklich darauf achtet, die Institutionen ausführlich zu evaluieren und</span></span><span style="color:#222222;"><span style="font-family:Arial, sans-serif;"> auf ihre soziale Wirkung und Nachhaltigkeit zu überprüfen. Dieser Prozess erstreckt sich nicht nur auf die Zeit vor der Kreditvergabe, sondern wird auch danach gewissenhaft weitergeführt. </span></span></p>
<p lang="de-AT"><span style="color:#222222;"><span style="font-family:Arial, sans-serif;">Wie viele andere Sektoren funktioniert eben auch der Mikrofinanzsektor nur dann gut, wenn Evaluierung, Monitoring und Regulierung das Geschäft in postiven Bahnen halten.</span></span></p>
<p lang="de-AT"><span style="color:#222222;"><span style="font-family:Arial, sans-serif;">Liebe Grüße aus Quito. </span></span></p>
<p lang="de-AT"><span style="color:#222222;"><span style="font-family:Arial, sans-serif;">Katharina </span></span></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/oikocreditde.wordpress.com/894/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/oikocreditde.wordpress.com/894/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/oikocreditde.wordpress.com/894/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/oikocreditde.wordpress.com/894/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/oikocreditde.wordpress.com/894/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/oikocreditde.wordpress.com/894/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/oikocreditde.wordpress.com/894/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/oikocreditde.wordpress.com/894/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/oikocreditde.wordpress.com/894/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/oikocreditde.wordpress.com/894/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/oikocreditde.wordpress.com/894/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/oikocreditde.wordpress.com/894/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/oikocreditde.wordpress.com/894/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/oikocreditde.wordpress.com/894/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=oikocreditde.wordpress.com&amp;blog=11606401&amp;post=894&amp;subd=oikocreditde&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Bolivien: Erste Eindrücke des Social Performance Management (SPM)</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 13:17:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lukba</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Für meinen ersten Blog-Eintrag möchte ich meine – noch! – „grünen Hinterohren” nutzen, um erste und ungetrübte Eindrücke über das Social Performance Management (SPM) bei Oikocredit zu schildern. Bolivien-Spezifischeres kommt dann garantiert im nächsten Blog-Eintrag. Bevor ich Anfang Oktober mein Praktikum beim Länderbüro Bolivien begann, hatte ich nur ein sehr vages Bild des sogenanntenSPM, also [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=oikocreditde.wordpress.com&amp;blog=11606401&amp;post=892&amp;subd=oikocreditde&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://oikocreditde.files.wordpress.com/2011/11/dscf16352.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-907" title="DSCF1635" src="http://oikocreditde.files.wordpress.com/2011/11/dscf16352.jpg?w=500" alt=""   /></a></p>
<p>Für meinen ersten Blog-Eintrag möchte ich meine – noch! – „grünen Hinterohren” nutzen, um erste und ungetrübte Eindrücke über das Social Performance Management (SPM) bei Oikocredit zu schildern. Bolivien-Spezifischeres kommt dann garantiert im nächsten Blog-Eintrag.</p>
<p>Bevor ich Anfang Oktober mein Praktikum beim Länderbüro Bolivien begann, hatte ich nur ein sehr vages Bild des sogenanntenSPM, also der Messung und Evaluierung des sozialen Mehrwertes von Investitionen in Oikocredit-Partnerorganisationen. Und das obwohl (oder gerade weil) ich mich besonders wegen der sozialen Nachhaltigkeit für Oikocredit interessiere. Ökonomischen Indikatoren einen sozialen Konterpart zur Seite zu stellen, der eine tatsächliche Messung nachhaltiger Entwicklung ermöglicht, macht Oikocredit gerade in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit zu einem besonderen Vorreiter.</p>
<p>Nach der freudigen Nachricht, dass ich für die Zeit meines halbjährigen Praktikums größtenteils mit eben diesen Themen betraut sein werde, verschlang ich in den ersten Tagen mehrere Beispiele von in Bolivien angewandten Sozialindikatoren. Während ich es mir zuvor nur sehr schwer vorstellen konnte, dass man die soziale Performance eines Unternehmens mittels Fragebögen hinreichend evaluieren kann, bin ich nun von der Stichhaltigkeit und Transparenz der Fragen überrascht. Selbstverständlich werden die Partner auch kontinuierlich besucht, um ein reales Bild ihrer Wirkungskreise zu erhalten. Nichtsdestotrotz werden diese zunächst einmal dazu angehalten, die Bögen eigenständig auszufüllen. Und wie man es von anonymen Bewerbungsverfahren so kennt, bergen Fragebögen stets die Gefahr, sich ein wenig besser darzustellen, als man tatsächlich ist. Oikocredits “Sozialwerkzeuge” hingegen bieten auffallend wenig Möglichkeiten, aus dieser Anonymität Kapital zu schlagen. Klare, solide Fragen, deren Antworten relativ leicht zu verifizieren sind.</p>
<p>Unterstützt wird diese Überprüfung – und hier spreche ich wieder von meinen spontanen, ersten Eindrücken – durch ein bemerkenswert vertrauensvolles Verhältnis zu den Partnern. Man kennt sich gut: nicht nur formal, sondern auch persönlich. Vor diesem Hintergrund wird es für Oikocredits Partner schlicht zum Tabu, falsche Informationen anzugeben. Nicht nur, weil man so die Kreditkonditionen verletzten würde, sondern weil man über den persönlichen Vertrauensbruch ein gesundes und kooperatives Geschäftsverhältnis in Gefahr brächte.</p>
<p>Als erstes 3-Wochen-Mikro-Fazit meines Praktikums bei Oikocredit Bolivien kann ich also Folgendes festhalten: einerseits stellen Sozialindikatoren ein wichtiges Werkzeug dar, das für einen Sozialinvestor wie Oikocredit unabkömmlich ist – sowohl aus Gründen der Verantwortung für die “Endverbraucher” oder “Endnutznießer” des Kredites, aber auch aus Gründen der Transparenz gegenüber den Partnern und Anlegern. Das Einhalten ethischer Standards wird transparent mess-, sanktionier- und vergleichbar. Wirklich erfolgversprechend scheint SPM aber gerade durch eine wenig greifbare, zwischenmenschliche Komponente zu werden. In diesem Zusammenhang wurde mir auch die Bedeutung einer zentralen Vorgabe in der internen Organisationsstruktur von Oikocredit bewusster: nämlich die Anstellung lokaler Mitarbeiter in den Länderbüros, die unter anderem um kulturelle Feinheiten und sensible Umgangsformen wissen.</p>
<p>Somit zeichnet sich für mein Praktikum schon jetzt eine gewaltige, aber spannende Herausforderung ab: bolivianisch denken, kommunizieren, verhalten.</p>
<p>Lukas Bäuerle</p>
<p><a href="http://oikocreditde.files.wordpress.com/2011/11/dscf1630.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-908" title="DSCF1630" src="http://oikocreditde.files.wordpress.com/2011/11/dscf1630.jpg?w=500" alt=""   /></a></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/oikocreditde.wordpress.com/892/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/oikocreditde.wordpress.com/892/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/oikocreditde.wordpress.com/892/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/oikocreditde.wordpress.com/892/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/oikocreditde.wordpress.com/892/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/oikocreditde.wordpress.com/892/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/oikocreditde.wordpress.com/892/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/oikocreditde.wordpress.com/892/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/oikocreditde.wordpress.com/892/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/oikocreditde.wordpress.com/892/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/oikocreditde.wordpress.com/892/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/oikocreditde.wordpress.com/892/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/oikocreditde.wordpress.com/892/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/oikocreditde.wordpress.com/892/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=oikocreditde.wordpress.com&amp;blog=11606401&amp;post=892&amp;subd=oikocreditde&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Ecuador: Erste Eindrücke</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Oct 2011 15:44:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>quito2011</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[ Buenas! Ich bin nun seit fast zwei Wochen hier in Quito, der sehr hoch gelegenen, sehr lauten und sehr südamerikanischen Hauptstadt Ecuadors. Vor zwei Wochen habe ich mein Praktikum im Oikocredit-Länderbüro begonnen. Als ich den ersten Ecuador-Blog meiner Vorgängerin Anna gelesen habe, musste ich lachen, denn langsam komme ich mir vor, als würde ich ihren [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=oikocreditde.wordpress.com&amp;blog=11606401&amp;post=886&amp;subd=oikocreditde&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p lang="en-GB"> Buenas!</p>
<p lang="en-GB">Ich bin nun seit fast zwei Wochen hier in Quito, der sehr hoch gelegenen, sehr lauten und sehr südamerikanischen Hauptstadt Ecuadors. Vor zwei Wochen habe ich mein Praktikum im Oikocredit-Länderbüro begonnen. Als ich den ersten Ecuador-Blog meiner Vorgängerin Anna gelesen habe, musste ich lachen, denn langsam komme ich mir vor, als würde ich ihren Ecuador-Aufenthalt kopieren. Das gleiche Studium, das gleiche Praktikum, ich wohne sogar in ihrem ehemaligen Zimmer im Volunteer House und jetzt auch noch die exakt gleiche erste Arbeitswoche mit den gleichen Vokabel- und Fachbegriffsproblemen&#8230; Ich will hier nicht abschreiben, daher verweise ich einfach mal auf <a href="http://oikocreditde.wordpress.com/author/anna0704/">Annas Blog</a>, und erzähle lieber ein bisschen über Quito.</p>
<p lang="de-AT">Im Wesentlichen pendelt man während seiner Zeit in Quito zwischen zwei Gegenden hin und her: der Altstadt und dem neuen Zentrum um La Mariscal. Das Hostel, in dem ich meine ersten Tage verbracht habe, und das Volunteer House befinden sich in La Mariscal, dem neueren Teil von Quito. Dort findet man innerhalb von 25 Cuadras (Blocks) fast nur Hostels, Bars, Restaurants, Clubs, Salsa- und Sprachschulen sowie kleinere Geschäfte. Von Mittwoch bis Samstag ist in der Nacht auf den Straßen La Mariscals mehr los als am Tag. La Mariscal ist zudem voll von Ausländern, die in Quito wohnen, um hier für ein paar Wochen/ Monate die Sprache zu lernen, zu arbeiten oder Quito als Ausgangspunkt für ihre Ecuador-Reise verwenden. Man kommt in diesem Viertel jedoch trotzdem leicht in Kontakt mit Einheimischen, weil es wirklich das zentrale Ausgehviertel für Ausländer und Ecuadorianer ist.</p>
<p> <a href="http://quito2011.files.wordpress.com/2011/09/pa020630.jpg"><img title="Plaza de la Independenica" src="http://quito2011.files.wordpress.com/2011/09/pa020630.jpg?w=300&#038;h=225" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p lang="de-AT">Die zweite Gegend, in die man sich zwangsläufig während seiner ersten Wochen begibt, ist die historische Altstadt. Diese ist ein Gewirr aus steilen Straßen und Plätzen, Kolonialbauten, Kirchen,&#8230; an Sonntagen bietet die Innenstadt bzw. die zentrale Plaza de la Independencia den idealen Ort, um die lokale Kultur und Mentalität näher kennen zu lernen, da das gesamte Zentrum für Autos gesperrt ist und halb Quito in der Altstadt unterwegs ist. Die beste Art hier Sightseeing zu betreiben ist also, sich einen der leckeren Jugos (Fruchtsäfte) zu holen, und einfach auf einer Bank am Hauptplatz für ein/ zwei Stunden Platz zu nehmen und das bunte Spektakel zu genießen. Ist man selbst blond und/oder sehr groß und blass kann es hier auch schon mal vorkommen, dass man selbst zur Attraktion für die Einheimischen wird.</p>
<p><a href="http://quito2011.files.wordpress.com/2011/09/pa020652.jpg"><img title="El Panecillo (&quot;Brötchenhügel&quot;)" src="http://quito2011.files.wordpress.com/2011/09/pa020652.jpg?w=300&#038;h=225" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p lang="de-AT">Die nächsten Wochen in Quito werden vermutlich sehr reich an Erfahrungen sein, da diese Woche die ersten Besuche bei Cooperativas auf dem Programm stehen, auf die ich schon sehr gespannt bin. Zudem findet vom 19.-21. Oktober in Guayaquil das XI Foro Ecuatoriano de Microfinanzas statt, über das ich natürlich ausführlich berichten werde.</p>
<p lang="de-AT">Wolkige Grüße aus Quito,</p>
<p lang="de-AT">Katharina</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/oikocreditde.wordpress.com/886/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/oikocreditde.wordpress.com/886/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/oikocreditde.wordpress.com/886/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/oikocreditde.wordpress.com/886/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/oikocreditde.wordpress.com/886/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/oikocreditde.wordpress.com/886/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/oikocreditde.wordpress.com/886/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/oikocreditde.wordpress.com/886/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/oikocreditde.wordpress.com/886/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/oikocreditde.wordpress.com/886/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/oikocreditde.wordpress.com/886/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/oikocreditde.wordpress.com/886/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/oikocreditde.wordpress.com/886/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/oikocreditde.wordpress.com/886/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=oikocreditde.wordpress.com&amp;blog=11606401&amp;post=886&amp;subd=oikocreditde&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Ecuador:  Abschied nehmen nach 3 Monaten &#8211; eine Bilanz meines Praktikums</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Oct 2011 09:54:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>anna0704</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor ziemlich genau drei Monaten habe ich mich zum ersten Mal auf den Weg ins Büro von Oikocredit Ecuador gemacht. Damals war ich gespannt, wie mich die Kollegen aufnehmen, welche Aufgaben und Herausforderungen auf mich zukommen und ich war auch ein bisschen aufgeregt, ob ich dem gewachsen sein würde. Mittlerweile ist der Weg zur Arbeit [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=oikocreditde.wordpress.com&amp;blog=11606401&amp;post=878&amp;subd=oikocreditde&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_880" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://oikocreditde.files.wordpress.com/2011/10/dsc08282.jpg"><img class="size-medium wp-image-880" title="DSC08282" src="http://oikocreditde.files.wordpress.com/2011/10/dsc08282.jpg?w=300&#038;h=225" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Abschiedsessen mit Lorena und Patricio: Am letzten Arbeitstag haben mich die beiden zu einem Mittagessen in ein bekanntes Restaurant in Quito eingeladen. Und sie hatten sogar noch ein kleines Abschiedsgeschenk für mich dabei. Darüber habe ich mich sehr gefreut!</p></div>
<p>Vor ziemlich genau drei Monaten habe ich mich zum ersten Mal auf den Weg ins Büro von Oikocredit Ecuador gemacht. Damals war ich gespannt, wie mich die Kollegen aufnehmen, welche Aufgaben und Herausforderungen auf mich zukommen und ich war auch ein bisschen aufgeregt, ob ich dem gewachsen sein würde. Mittlerweile ist der Weg zur Arbeit zur Gewohnheit geworden und auf dem nach Hause Weg denke ich, dass Quito tatsächlich ein Zuhause für mich geworden ist. Heute ist nun der letzte Arbeitstag meines Praktikums gekommen: Zeit für eine kurze Bilanz.<br />
Obwohl es manchmal mehr und manchmal weniger zu tun gab und manche Aufgaben spannender waren als andere, fällt mein Fazit des dreimonatigen Praktikums in der Summe positiv aus. Dass es mir so gut gefallen hat, liegt nicht nur an den Reisen, die ich in Ecuador unternommen habe und an den Leuten, die ich hier kennengelernt habe. Es liegt auch daran, dass ich bei Oikocredit so nett aufgenommen wurde und viel lernen konnte. Am Anfang war Vieles neu für mich und nicht immer einfach: Fachwörter auf Spanisch und Englisch, Bilanzen analysieren und Projektionen erstellen. Viele Aufgaben habe ich sehr eigenständig erledigt und gerade dadurch viel gelernt. Aber andererseits konnte ich auch jederzeit fragen, wenn irgendwelche Dinge unklar waren. Jetzt gegen Ende des Praktikums habe ich nun auch tatsächlich das Gefühl, dass ich zum Vorankommen der Projektarbeit beigetragen habe.<br />
Diese Woche habe ich beispielsweise eigenständig Projektionen erstellt (die mir mit jedem Mal besser gelingen!). Außerdem habe ich die sogenannte Social Score Card für CACMU (Blogeintrag „Ecuador: CACMU – Eine Mikrokreditkooperative von und für Frauen“) und Fundamic ausgefüllt. Fundamic ist eine Mikrofinanzinstitution (MFI), die ebenfalls bereits zu den Projektpartnern Oikocredits gehört und nun einen zweiten Kredit beantragt. Die MFI agiert vor allem in urbanen Gebieten (Quito und Santo Domingo). Dort ist zwar einerseits die Konkurrenz an MFI groß, aber trotzdem ist die Nachfrage nach Krediten von kleinsten und kleinen Unternehmern immer noch hoch. Fundamic ist eine relativ kleine MFI, die aber mit der Finanzierung von Oikocredit mehr Kunden erreichen könnte (bis 2015 ca. 4.700 Mikrokreditnehmer).<br />
Für jedes neues Projekt muss die Social Score Card ausgefüllt werden, mit deren Hilfe die soziale Wirksamkeit einer Organisation bewertet wird. Zum Beispiel wird geschaut, welchen Effekt die Tätigkeiten der MFI auf Natur und Umwelt haben und ob die Organisation z.B. Aktionen veranstaltet, um das Umweltbewusstsein zu stärken. Es wird auch bewertet wie der Umgang innerhalb der Organisation mit ihren Angestellten und Kunden ist. Damit wird sichergestellt, dass Oikocredit keine Institutionen unterstützt, in denen unethische Praktiken herrschen.<br />
Das Praktikum bei Oikocredit Ecuador hat mir die Gelegenheit gegeben, viele wertvolle Erfahrungen zu sammeln. Daher fällt es mir gar nicht so leicht Abschied zu nehmen, aber ich freue mich auch auf Deutschland und mein Master-Studium. Ich verlasse Ecuador also mit einem lachenden und einem weinenden Auge – und vielleicht gibt es ja ein Wiedersehen!</p>
<p>Eure Anna</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/oikocreditde.wordpress.com/878/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/oikocreditde.wordpress.com/878/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/oikocreditde.wordpress.com/878/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/oikocreditde.wordpress.com/878/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/oikocreditde.wordpress.com/878/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/oikocreditde.wordpress.com/878/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/oikocreditde.wordpress.com/878/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/oikocreditde.wordpress.com/878/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/oikocreditde.wordpress.com/878/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/oikocreditde.wordpress.com/878/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/oikocreditde.wordpress.com/878/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/oikocreditde.wordpress.com/878/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/oikocreditde.wordpress.com/878/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/oikocreditde.wordpress.com/878/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=oikocreditde.wordpress.com&amp;blog=11606401&amp;post=878&amp;subd=oikocreditde&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Peru: Workshop Progress out of Poverty Index</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Sep 2011 18:29:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sringelstein</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Ende August, kurz vor meiner Rückkehr nach Österreich, hatte ich die Gelegenheit Yolirruth bei einem Informations-Work- shop über den Progress out of Poverty Index (PPI) in Cuzco zu unterstützen. Mit Hilfe des PPI können MFI den Armutsgrad ihrer KlientInnen messen. Der PPI ist somit ein Tool im Social Performance Management. Er hilft den MFI ihre [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=oikocreditde.wordpress.com&amp;blog=11606401&amp;post=797&amp;subd=oikocreditde&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_807" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://oikocreditde.files.wordpress.com/2011/09/bild_peru-13.jpg"><img class="size-medium wp-image-807" title="Bild_Peru 1" src="http://oikocreditde.files.wordpress.com/2011/09/bild_peru-13.jpg?w=300&#038;h=222" alt="" width="300" height="222" /></a><p class="wp-caption-text">Teilnehmerinnen zeichnen einen ihrer Klienten vor und nach dem Erhalt von Dienstleistungen</p></div>
<p>Ende August, kurz vor meiner Rückkehr nach Österreich, hatte ich die Gelegenheit Yolirruth bei einem Informations-Work- shop über den Progress out of Poverty Index (PPI) in Cuzco zu unterstützen. Mit Hilfe des PPI können MFI den Armutsgrad ihrer KlientInnen messen. Der PPI ist somit ein Tool im Social Performance Management. Er hilft den MFI ihre soziale Mission zu verfolgen und zu erfüllen.</p>
<p>Der PPI besteht aus zehn Fragen, durch deren Beantwortung die Wahrscheinlichkeit, dass ein Klient unter der Armutsgrenze lebt, angegeben werden kann. Oikocredit bietet MFI, die den PPI in ihrer Institution implementieren wollen, finanzielle und technische Unterstützung.</p>
<div id="attachment_808" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://oikocreditde.files.wordpress.com/2011/09/bild_peru-31.jpg"><img class="size-medium wp-image-808" title="Bild_Peru 3" src="http://oikocreditde.files.wordpress.com/2011/09/bild_peru-31.jpg?w=300&#038;h=225" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Seminarteilnehmer präsentiert die Zeichung seiner Gruppe</p></div>
<p>Ein Beispiel dafür ist Credivision, die Institu- tion, bei der wir in Cuzco zu Gast waren. Mehr als 30 MitarbeiterInnen von Credivision sowie der Koordi- nator des Projekts nahmen am Workshop teil, um mehr über den PPI und seine Imple- mentierung zu erfahren. Die Ziele des Workshops umfassten das Kennen- lernen und Verstehen der Charakteristika des PPI-Tools sowie der statistischen Struktur. Mit Ende des Workshops sollten die TeilnehmerInnen fähig sein, PPI Umfragen durchzuführen, die PPI Punktezahl mit Armutswahrscheinlichkeiten zu vergleichen und zu verstehen wie die Information des PPI Credivision nützt.</p>
<div id="attachment_810" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://oikocreditde.files.wordpress.com/2011/09/bild_peru-22.jpg"><img class="size-medium wp-image-810" title="Bild_Peru 2" src="http://oikocreditde.files.wordpress.com/2011/09/bild_peru-22.jpg?w=300&#038;h=223" alt="" width="300" height="223" /></a><p class="wp-caption-text">WorkshopteilnehmerInnen</p></div>
<p>Yolirruth gestaltete den Workshop sehr interaktiv und bezog die Teilnehmer in die Erarbeitung der Informationen mit ein. Unter anderem wurden die TeilnehmerInnen eingeladen Klienten vor und nach dem Erhalt von Credivisions Diensteilstungen mit all ihren finanziellen und sozialen Charakteristika zu zeichnen. Außerdem hatten sie die Gelegenheit die PPI Umfrage vor Ort mit ihren Kolleginnen durchzuführen.</p>
<p>Nach dem erfolgreichen Workshops steht der Implementation des PPI in der Institution Credivision steht nichts mehr im Weg!</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/oikocreditde.wordpress.com/797/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/oikocreditde.wordpress.com/797/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/oikocreditde.wordpress.com/797/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/oikocreditde.wordpress.com/797/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/oikocreditde.wordpress.com/797/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/oikocreditde.wordpress.com/797/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/oikocreditde.wordpress.com/797/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/oikocreditde.wordpress.com/797/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/oikocreditde.wordpress.com/797/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/oikocreditde.wordpress.com/797/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/oikocreditde.wordpress.com/797/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/oikocreditde.wordpress.com/797/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/oikocreditde.wordpress.com/797/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/oikocreditde.wordpress.com/797/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=oikocreditde.wordpress.com&amp;blog=11606401&amp;post=797&amp;subd=oikocreditde&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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